Flower Power

Ich begeistere mich beim Wandern nicht nur für das Gehen in den Bergen, die Landschaft oder den Ausblick.
Es haben mir auch die Blumen angetan – da wird schon gerne mal die Wandertour nach Orchideen Vorkommen ausgesucht.
Das erste Mal in Südafrika war es auch eine Blume, die es mir sehr angetan hat – die afrikanische „national flower“ , die Protea. Es hat zwar einige Anläufe gebraucht bis ich mir überhaupt den Namen merken konnte. Mittlerweile ist keine Protea mehr vor mir sicher – egal ob in der Natur oder auf Dekoartiklen wie Kissen, Zuckerdosen, Schüsseln, Geschirrtüchern, etc.
Die Protea gehört zur Pflanzengattung der Zuckerbüsche, die man auch Federbüsche oder Silberbäume nennt. Es gibt ca. 115 verschiedene Arten,viele davon rund um Kapstadt – aber das größte natürliche Vorkommen in Südafrika ist im Genadendal am Janoskop in einer Höhenlage von 1648m.
Obwohl der „Stamm“ der Protea sehr robust und fast schon knorrig wirkt, fasziniert mich immer wieder, wie zart im Gegensatz dazu die Blüten teilweise sind: Intensiv rosafarbene Blütenblätter, die sich kelchförmig um die Blütenmitte drängen. Oder fast schwarz wirkende Blüten in bordeaux, wie bei der Protea neriifolia, die wiederum mit ganz zarten hellen Farben in der Blütenmitte überrascht. Es gibt keinen Markt, wo die Protea fehlt. Und in den Lodges und Restaurants immer eine auffallende und inspirierende Dekoration.
Die Wappenblume Südafrikas ist die Königsprotea mit ihrer eher runden Blütenform, die sich wie ein Teller ausbreitet und fantastische Farbmischungen aus rosa, weiß, gelb und pastell präsentiert. Egal, ob in eher unwirtlicher Berglandschaft oder in wilder Küstengegend: Ich freue mich jedes Mal wieder über diese außergewöhnliche Farbenpracht! Und habe jetzt Zuhause – neben meinen zahlreichen Proteasouvenirs- zur „Freude“ meiner Familie einen ersten „Proteazuchtversuch“ mit den mitgebrachten Samen gestartet: We will see!

Kommentar verfassen