Leselektüre für erwachsene Afrika-Fans

Ich trage Afrika im Herzen von Kobie Krüger

Kobie Krügers Erinnerungen klingen wie Schilderungen aus dem Paradies: Im berühmten Krüger Nationalpark lebt sie nicht nur mit Mann und Kindern, sondern auch mit Zebras, Elefanten, Giraffen und Löwen. Die faszinierende und exotische Tiere Afrikas ist Ihr Leben.

Mein Fazit: ein Muss für jeden Krüger Nationalpark Besucher. Das Besondere ist, dass ich schon beim Lesen neidisch geworden bin, dass ich nicht selber mehrere Jahre im Krüger Park verbringen kann, sondern nach ein paar Wochen den Flieger nach Hause nehmen „darf“. Natürlich ist das Buch, meiner persönlichen Meinung nach, etwas romantisch verklärt geschrieben, ich würde sogar sagen ein „Frauen Buch“. Trotzdem erkenne ich die Orte wieder oder weiß von welchen Orten sie schreibt. Daher gibt es von mir ein Daumen hoch. Alleine die Geschichte mit der Python im Nachtkästchen ist das Buch wert.

Quelle: Buch von Kobie Krüger, Droemersche Verlaganstalt 2001



Mein Leben für Südafrikas wildes Paradies von Boyd Varty

…. ist Ranger und Guide auf den Familiensitz, der Londolozi Farm am Rande des Krüger Nationalparks. Seit mehreren Generationen engagiert sich seine Familie in dem Reservat für den Artenschutz. Die Farm zählt zu den bekanntesten Reservaten Südafrikas. Wo Elefanten im Vorgarten grasen und Wildkatzen heimlich vom Esstisch naschen, befindet sich seit 1926 die Farm. In seinem Buch erinnert er sich an seine Jugend zwischen wilden Tieren, abergläubigen Angestellten und eigenwilligen Besuchern.

Mein Fazit: wer Afrika und seine Tiere liebt, wird begeistert von den Geschichten des Buches sein. Besonders gut, habe mir die Geschichten rund um die Besucher gefallen, aber auch die Geschichten vom Farmleben oder ein guter Freund ein Leben rettet. Mehr wird nicht verraten!

Quelle: Buch von Boyd Varty Piper Verlag 2014



Killer Country von Mikel Nicole btb Verlag 2012

Die Reichen und Schönen auf Südafrikas gefährlichen Straßen zu schützen-das ist der Job von Mace Bishop und Pylon Buco. Zwei frühere Waffenschmuggler, die aus der Angst anderer Profit schlagen. Und die hoffen, dass ihre düstere Vergangenheit sie nicht einholt. Doch dann steigen Sie in einen dubiosen Grundstückshandel ein, um Geld zu waschen. Und plötzlich sind ihnen zwei Männer auf den Fersen…

Mein Fazit: Mikel Nicol’s erstes Buch war „Payback“. Killer Country ist der zweite Teil seiner Rache-Triologie. Fairerweise muss ich sagen, es macht wenig Sinn, hier mit der Lektüre einzusteigen, ohne dass erste Buch gelesen zu haben. Die Bücher bauen aufeinander auf. In den Büchern ist die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwommen.  Ich persönlich finde, das zweite Buch steht dem ersten Buch in Sachen Spannung, Rasanz und Brutalität nicht nach. Im Gegenteil, am Ende kann ich es kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen.


Hier starte ich nun mit dem Autor Deon Meyer. Ich finde es schwer, welches seiner Bücher ich empfehlen soll. Er ist der erfolgreichste und bekannteste Krimiautor Südafrikas. Er begann als Journalist zu schreiben und veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. Sein Buch: das Herz des Jägers, wurde mit dem begehrtesten südafrikanischen Literaturpreis ausgezeichnet. In der USA wurde der Roman zu den zehn besten Thrillern des Jahres ernannt.

Der traurige Polizist aus dem Aufbau Verlag 2005 ist mein Tipp für Euch.

Der Polizist Mat Joubert hat alles verloren. Seine Frau starb bei einem Polizeieinsatz. Seitdem ist er unfähig, seinen Dienst zu verrichten. Dann kommt ein neuer Chef in die Abteilung, um mit moderne Methoden, erfolgreich zu sein. Gleichzeitig versetzt eine mysteriöse Mordserie ganz Kapstadt in Aufregung. Wie ihr vielleicht schon auf unserem Blog entdeckt habt, wurde dieses erste Buch nun als Crime Serie in Kapstadt verfilmt. Hier findet Ihr die Kritiken zur Serie.

Nach Mord und Totschlag hier noch ein Biograhie Buch Tipp

 Ich gab mein Herz für Afrika– das mutige Leben der Tierfilmerin Joan Root von Mark Seal

Ihr Leben war ein einziges Abenteuer. 1936-2006 filmten sie in den entlegensten Winkeln der Erde, immer auf der Suche nach dem besten Tiermotiven. Gemeinsam mit ihrem Ehemann dreht sie häufig mit Bernhad Grzimek und seine Sendung „Ein Platz für Tiere“. Sie wurden weltberühmt mit der Dokumentation über die Ballonsafaris am Kilimandscharo. Einer ihrer Filme wurde sogar für den Oscar nominiert. Sie durchquerten einen großen Teil Afrikas mit ihrer einmotorigen Cessna, nahmen Jacqueline Kennedy mit in ihrem Heißluftballon und brachten die Zoologin Dian Fossey zu den Gorillas im Nebel. Als ihr Mann sie nach 20 Jahren verließ, widmete sie sich mit Haut und Haaren den Tier und Umweltschutz. 2006 wurde sie unter mysteriösen Umständen ermordet.

Mein Fazit: „Jenseits von Afrika“ kennt jeder. Das Leben der Tierfilmerin Joan Root kennt kaum jemand. Ich fand es unglaublich fesselnd, mit welchem Engagement und welchem Mut diese Frau in Afrika gelebt hat. Nach meiner Meinung wird diese einzigartige Geschichte anhand von Interviews, ihren Tagesbüchern und Briefwechsel sehr lebendig erzählt. Unbedingt lesenswert!

btb Verlag 2013


Quelle der Bilder und des Inhalts aus dem Buch Ich gab mein Herz für Afrika, siehe Link.

Kommentar verfassen