Greenfire Lodge Hazyview am Krüger Park

Bei unserer letzten Mädelsreise zum Krüger Park stiegen wir in der Greenfire Lodge in Hazylview ab. Das Wort Lodge legt nahe, dass einen Menschen, eine Bar und auch ein Restaurant erwarten. So war es hier nicht. Aber jetzt mal von vorne.

6 Frauen, zwei Autos ohne Navi. Wir waren schon durch jede Straße in Hazylview im Einbruch der Dunkelheit gekreist, ohne die Lodge zu finden. Doch für was hat „Frau“ einen Mund? Also steuerten wir den nächsten Parkplatz an und stroben auseinander. Die Einen zum Fragen, die anderen zur Toilette, die nächsten zum Shop und die restlichen bewachten die Autos. Nachdem wir wieder vollständig versammelt waren, wurden die Informationen ausgewertet.

Wie es in Afrika üblich ist, gab es wiedersprüchliche Aussagen. Erst fuhren wir in eine Sackgasse, dann in Straßen ohne Beleuchtung, um schließlich von einen netten Paar richtig geleitet zu werden. Die Lodge lag etwas außerhalb. Na gut, gefunden ist gefunden. Nach einer kurzen Ankündigung über die Sprechanlage ging es durch das Eingangstor. Nur wenige Meter später eine kleine TKreuzung, wir gingen für links. Das nächste Hindernis war ein Gate mit dem Schild: Wild animals- enter of own risk. Na ja, diese Schilder finden sich immer wieder, also Gate auf und rein. Aufgeregt durcheinander quatschen entgingen uns zuerst die Scheinwerfer im Rückspiegel, doch dann wurden wir eingeholt. Ihr wisst sicher schon was kommt? Falsche Abbiegung erwischt an der TKreuzung. Schade, dann halt Goodbye wild animals und zurück zur Kreuzung. Kurze Zeit später erreichten wir die Lodge.

Unsere Unterkunft bestand aus einen großen Haus, umgeben von einem dschungelartigen Wald. Ich muss zugeben, ich hatte anderes erwartet. Wir hatten zwar das ganze Haus für uns, aber mit eigener Küche ohne Bar und Restaurant. Hatte ich da etwas übersehen? Gut, dass wir wenigstens einige Snacks, Wein und Wasser gekauft hatten. Das Haus und die Zimmer waren typisch afrikanisch eingerichtet, in der Mitte des Hauses befand sich eine offene Feuerstelle. Rund um das Haus befand sich ein kleiner See, der von einem weiter unter liegenden Fluss, dem Sabie, gespeist wurde. Der Aussenbereich war überdacht und bot eine gute „Ratsch“ Möglichkeit für einen Schlummertrunk. Von den Angestellten oder Lodgemanagern ließ sich an diesem Abend niemand mehr blicken.

Am nächsten Morgen, erkundeten wir das Gelände, welches auch über ein Pool verfügte. Ich muss sagen, es war im Mai, er lud nicht zum Baden ein. Was richtig schön war, war die Vielfalt der unterschiedlichen Vögel.

Die drei Housemaids brachten Speck, Eier, Avocados, Pfannekuchen, Kartoffeln, Müsli, Obst auf den Tisch. Unglaublich, der Tisch bog sich förmlich unter der leckeren Last. Ich habe schon viele Frühstücke erlebt, dieses war in seiner Menge einzigartig. Schließlich packten die Damen uns noch ein Care Packet mit unseren nicht gegessen Resten. Danach brachen wir Richting Krüger Park auf.



Fazit:

Die Küche im Haus well equipped, wenn vorher eingekauft wird und mit Vorräten ausgestattet ist. Durch den dschungelartigen Wald hat die Lodge etwas mystisches aber auch etwas dunkles. Was mich irritiert hat, wir haben bei der Abreise kurz ein Pärchen getroffen, bei denen wir bezahlt haben. Ansonsten hat sich niemand blicken lassen. Das ist etwas, als ich von Südafrika nicht kenne. Würde ich eine Unterkunft Nähe Krüger für eine Gruppe suchen, ist diese Unterkunft gut geeignet. Zu Zweit gibt es sicher bessere Alternativen. Zum Krüger Park waren es 20 Minuten. In Hazylview gibt es alles was gebraucht wird. Tankstellen, Supermarkt, Lokale, Liquor Shop, Souvenir Läden usw. Hier kann man sich perfekt für einen Aufenthalt im Krüger eindecken.

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