Back to the Bush. Zimbabwe wir kommen.

Die Wildnis Zimbabwe ruft

Nach einem Jahr Pause ist es dieses Jahr wieder soweit! Echtes Abenteuer – echte Wildnis. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich mag die San Parks wahnsinnig gerne. Doch so richtig in der Wildnis, alleine ohne anderer Touristen, ohne Facilities, dass ist es was ich mag. In der fast unberührten Natur, Auge in Auge mit der Wildnis.

Ohne Zäune ist wichtig

Auf unseren ersten Reisen im südlichen Afrika habe ich im Reiseführer immer markiert: ohne Zäune! Da dachte ich noch, hinter jedem Busch lauert ein wildes Tier. Oder unsere erste Botswana Reise. Hier habe ich in die Dachzelten Getränke und Essen über Nacht mitgenommen. Die Sorge und auch geheime Vorfreude, dass unten am nächsten Morgen das Löwenrudel am Auto liegt, war groß.

Heute bin ich abgeklärter. Mein Lieblingsspruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Stundenlange Fahrten in der Wildnis, um ein Tier zu beobachten. Wenn Du es dann aber entdeckst, dann gehört es Dir alleine. Keine Autoschlange am Löwenrudel wie in Tansania oder Kenia.

Daher freue ich mich auf unser neues Abenteuer. Es geht über Sambia nach Zimbabwe. Zur Kanutour über den Sambesi River zum Mana Pool Nationalpark. Der 1975 ins Leben gerufene Mana Pools Nationalpark ist bereits seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO und Lebensraum Zebras, Wasserböcke, Kudus und Impalas. Auch Löwen, Leoparden und Geparden werden hier häufig gesichtet. Das besondere aber sind die majestätischen  Elefanten, die hier es zu einer besonderen fast zirkusartigen Fertigkeit gebracht haben, aber dazu später mehr.

Der Sambesi ist der viertlängste Fluss Afrikas. Zu den ersten drei gehören: Nil, Niger und Kongo.
Und was macht Ihr im Urlaub? Wie bitte, Kanu fahren? Vorbei an Hippos und Krokodilen? Zelten auf der Sandbank? Keine Einrichtungen? Und das nennt Ihr Urlaub? Yep, das tun wir! Und Eure Kids? Immer dabei! Jetzt erst recht, denn endlich sind Jungs 13/16 Jahre alt sind und dafür mit genug Lebensjahren und Größe ausgestattet um bei den Walking Safaris mit gehen zu können.

Hippos sind für Menschen das gefährlichste Tier in Afrika

Charmant waren die guten Tipps und Anmerkungen. „Wisst ihr nicht, dass die meisten Menschen im südlichen Afrika durch Hippos sterben?“ „Oje, hoffentlich kommt ihr in einem Stück wieder und verliert nicht ein Bein.“ Danke dafür!

Es ging in der zweiten August Woche los. Flug nach Johannesburg, dann drei Stunden Aufenthalt die wir, wie so oft im Mugg and Bean verbringen, einer südafrikanischen Version von Starbucks. Jeder streunt nochmal aus um nichts zu verpassen und schon steht das Boarding nach Lusaka an. Zwei Stunden später landen wir in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia. Hier ist das ankommen schon anders wie in Südafrika. Wir laufen über das Rollfeld zum Hauptgebäude. Kein Busfahrer, der sich für Sie Aussenposition entschuldigt. Anstehen bei der Einreise, wir haben das sauteure Visa schon in Berlin für 80 Euro erstanden und los geht es.

Am Gepäckband sind wie beeindruckt, dass alle vier Gepäckstücke angekommen sind. Draußen vor der Türe wartet Phiri auf uns, unserer „Reliable Taxi“ nach Zimbabwe. Er trägt Anzug und Krawatte, extra für uns! Los geht es nach Zimbabwe in knapp drei Stunden zur Tiger Lodge. Unser Startpunkt. Aber dazu im nächsten Beitrag mehr. Jetzt erstmal, Welcome Back in Southern Africa. Ich bin voller Vorfreude!

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