Abenteuer Sambesi Flusssafari

Eine Sambezi Flusssafari zwischen Hippos und Krokodilen.

Heute geht es los! Unsere Sambezi Flusssafari. Safari einmal ganz neu erlebt. 80 km paddeln, übernachten auf Sandbänken und Flussinseln. Ich persönlich muss sagen, ich freue mich sehr auf die Reise. Trotzdem habe ich großen Respekt vor der Tour.

Kurzbriefing und der erste Elefant

Aber erste einmal gilt es abfahrbereit zu sein.  Unser erster Stopp ist die Tiger Lodge an der Grenzstadt Chirundu. Hier erwartete uns schon Bono’s Team von Dryland Safari zur Mittagszeit. Erst ging es nach Chirundu Getränke kaufen. Cola und Fanta für die Jungs. Bier für uns! Nach einen anschließend Besuch im „Office“ der Zim Parks und bezahlen der Nationalpark Gebühren, geht es Richtung Liegeplatz. Die Kanus sind für die Sambezi Flusssafari bereits beladen und nach einem kurzen Briefing geht es los.

Das erste Kanu in dem ich sitze wird in den Sambesi geschoben. Kurz sackt mein Magen ab, vor Aufregung, so wie bei einer Achterbahn Fahrt. Wahnsinn, denke ich und das war meine Idee! Ich bin verrückt. Doch zu weiteren Überlegungen komme ich nicht, jetzt heißt es paddeln. Nach ungefähr 10 Minuten sagt mein Beipaddler, ach da liegt ein Krokodil, ein Kleines, nur 3 Meter groß. Na danke, dass geht ja gut los.

Wir paddeln weiter und bald darauf haben wir einen Rhythmus gefunden. Kurze Zeit später treffen wir auf unseren ersten Elefanten. Bono und Fabian werden trompetend begrüßt. An uns ziehen Hippos und weitaus größere Krokodile vorbei. Das Paddeln wird zu einer Art Mediation.

Übernachten in der Einsamkeit

Der Fluss fließt träge dahin. Obwohl er tief und breit erscheint, müssen wir an manchem Stellen mitten im Fluss aufpassen, dass wir nicht aufsetzen. Ansonsten heißt es aussteigen und schieben. Wir übernachten auf Inseln im Fluss an denen uns Dout ein köstliches Mahl bereitet.

 

Abends fallen wir früh auf die Matratzen. Wir lassen bewusst die Hülle um unser Zelt weg. Somit liegen wir umgeben von geräusch- und luftdurchlässigen Mositonetzwänden im Zelt. Es gibt uns das Gefühl eins mit dem Busch zu sein. In der Nacht hören wir die Elefanten im Feld Äste knacken. Hippos verlassen das Wasser und ziehen nah an unserem Zelt vorbei zum schmackhaften Gras. Der Sternenhimmel über uns ist unglaublich.

Am Morgen heißt es dann um 6 Uhr aufstehen. Es gibt Kaffee, Tee und Kekse. Dout ist unser Koch und mein Copilot. Ob Frühstück, Lunch oder Dinner am Fluss mit Wein und 3 Gängen, er zaubert immer ein tolles Menü auf den Speiseplan. Meine Sorge, dass unsere Jungs nicht ausreichend satt werden, löst sich schon nach dem ersten Tag in Luft auf.Dann paddeln wir weiter. Nach rund 2 Stunden gibt es Frühstück. Eier, Bohnen, Würsten, Toast oder Müsli. Gestärkt wird weiter gepaddelt, da jeden Tag um die 25 km Wegstrecke vor uns liegen. Am frühen Nachmittag ist Lunch mit Siesta angesagt. Bevor die Sonne untergeht ist unserer angepeilten Übernachtungsplatz erreicht. Abladen, anpacken, Zelte aufbauen. Dann gibt es Essen. Mit Hippo Geräuschen und gut gefülltem Magen geht es gegen 20 Uhr ins Bett. So fließen unsere Tage dahin wie der Sambezi gen Südwesten.

 

Zum Nachmachen empfohlen!

Mein Fazit nach gefühlten 380 Hippos, 80 Krokodilen, Elefanten, Büffeln, unzähligen Vögeln und stundenlangen Paddeln. Es ist unglaublich! Eine Sambezi Flusssafari heißt eins mit der Natur, der Tierwelt sein. Unsere Guides waren stets entspannt und gaben uns immer das Gefühl der Sicherheit. Ihr Wissen zu Tieren und Natur war exzellent. Bono kennt den Fluss und seine Besonderheiten wie seine Westentasche. Sogar Baden im Fluss war dabei.

Runterkommen, Abenteuer, Natur! Wer das sucht, ist hier richtig. Was zu beachten ist, es ist ein einfacher Komfort der uns in keiner Weise gestört hat. Duschen, Abwasch, Zähne putzen im Sambesi- wer kann das schon von sich sagen? Das Essen war sehr lecker und abwechslungsreich. Anpacken und nicht abwarten ist angesagt. Dafür bekommt ihr ein ganz besonderes Abenteuer. So wie wir!

Mehr Informationen über Sambezi Flusssafari findet Ihr in unserem Gastbeitrag von Maike hier, ebenso wie weitere Geschichten zu unseren Abenteuern in den Mana Pools, den Walking Safaris dort,dem Sambesi Busch Kitchen…..more to come.

3 Kommentare

  1. Das liest sich ja richtig gut an und macht Lust auf das Paddeln, wir sind ja immer auf der Suche nach was neuem, danke fürs berichten

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