Gorilla Trecking im Bwindi Impenetrable NP, Uganda

Bevor das Briefing um 08:00 startet haben wir uns am Office schon registriert, wir sind eingeteilt für die Gruppe Rushegura.

Endlich setzt sich unsere kleine Gruppe, die aus insgesamt 8 Touristen, Siphora, einigen Trägern und Soldaten besteht in Bewegung. In der Nacht hat es gewittert und stark geregnet, so das heute Morgen alles noch nass ist. Vom Hauptquartier in Buhoma geht es direkt in den Wald und die ersten Meter laufen wir über kleine Trampelpfade hauptsächlich an einem kleinen Bach entlang den wir auch ein paar Mal überqueren müssen. Nach gut 45 Minuten relativ einfacher Wanderung bekommen wir dann den Funkspruch das die Spurensucher die Gorillas gefunden haben, sie sind nur noch wenige Minuten von uns entfernt, jetzt macht sich so langsam die Nervosität breit. Kurz darauf treffen wir auf die Gruppe Ranger die den Gorillas gefolgt sind und legen unsere Sachen an die Seite und laufen die letzten Meter nur noch mit Fernglas und Fotoausrüstung bewaffnet zurück. Ein letztes Mal geht es durch den Bach, noch einen kleinen Hügel hinauf dann sind wir da, ab jetzt läuft die Zeit, wir dürfen genau 1 Stunde bei den Gorillas bleiben.

Wir geniessen diese unglaublichen Minuten und können unser Glück gar nicht fassen. Mittlerweile sind 8 oder 9 Gorillas auf dem Boden und wir sind mittendrin, keine 2 Meter entfernt. Unser Liebling ist eindeutig der Blackback Kabukojo Er liegt da so entspannt und schaut sich das Theater an was die Touris da 
Leider vergeht die Stunde viel zu schnell und wir müssen uns schon wieder verabschieden. Das war ein denkwürdiges Erlebnis und wir sind froh diesen sanften Riesen einmal gegenüber gestanden und ihnen in die Augen geschaut zu haben. Zurück am Hauptquartier werden dann in einer kleinen Zeremonie die Urkunden überreicht und wir drucken für Siphora unsere Träger und Soldaten die uns begleitet haben noch ein paar Fotos aus, was wieder zur Belustigung und Erheiterung beiträgt.
Der einzige Nachteil dieser Tour war, das wir viel zu viele Fotos in dieser einen Stunde gemacht haben und dabei zu häufig durch die Linse des Fotoapparates das Geschehen beobachtet haben. Wenn wir die Möglichkeit haben sollten noch einmal die Berggorillas zu besuchen haben wir uns fest vorgenommen nicht mehr so viele Fotos zu machen sondern einfach die Begegnung mit diesen schönen Tieren zu geniessen.

Viele Leute die nach Uganda reisen, lassen sich mit einem Fahrer durch das Land fahren, aber wir haben festgestellt, das man in Uganda genauso problemlos reisen kann wie in Südafrika oder Namibia . Die Lebenshaltungskosten sind sehr günstig, wir haben uns hauptsächlich mit frischen Sachen auf den lokalen Märkten versorgt und auch viel an den Strassenständen gekauft. In den Supermärkten gab es alles zu kaufen was man braucht. Etwas teurer sind Fleisch und vor allen Dingen Käse. Uns hat es so gut gefallen, das wir mittlerweile dreimal in dem schönen Land mit seinen freundlichen Menschen waren.


Hallo
Das deckt sich komplett mit meinen Erfahrungen, allerdings haben wir das Gorilla-Tracking bereits 2008 mitgemacht. Wir waren damals bei der Mubare-Gruppe. Ein für mich sehr ergreifendes Gefühl, den Gorillas so nah gewesen zu sein.
Allerdings hatten wir bei unserer Tour damals einen Guide 🙂
LG,
Ela