Traumlodge am Rande vom Krüger Park

Toro Yaka heißt „ein Traum“. Unserer Meinung nach stimmt der Name, aber dazu später mehr. Die Lodge liegt im privaten Balule Nationalpark, gleich neben dem Krüger Park. Das war für mich, vor einem Jahr, der Grund warum ich genau diese Lodge aussuchte. Nach vier Tagen Walking Safari im Krüger Park, mit eher rudimentären sanitären Einrichtungen, sollte es zum Abschluss etwas Besonderes sein. Das fand ich im Balue NP mit der ToroYaka Lodge.


Das private Tierschutzgebiet Balule liegt westlich des Krüger Nationalparks zwischen Klaserie / Orpen Gate und Phalaborwa Gate.
Balule entstand aus der Zusammenlegung mehrer Farmen. Inzwischen ist das Schutzgebiet etwa 40.000 Hektar groß. Der ganzjährig Wasser führende Olifants River fließt auf 20 km hindurch. Die Tiere haben hier viel mehr Raum zu Verfügung, da bereits vor über zehn Jahren die Zäune zum Krüger Nationalpark entfernt wurden.
Quelle Ast Reisen

Wir, meine fünf Freundinnen und ich, verbrachten eine Nacht auf der ToroYaka Lodge. Im Nachhinein muss ich sagen, eine Nacht ist leider viel zu kurz. Der Empfang war sehr herzlich. Die gesamte Belegschaft der Lodge trat zur Begrüßung an. Wir hatten von Anfang an das Gefühl nicht nur ein Gast zu sein! Zügig, nach einem Begrüßungsdrink auf der Terrasse, haben wir unsere liebevoll eingerichteten Zimmer mit Außendusche bezogen. Die Lodge ist mit sechs Zimmer sehr familiär. Vor dem abendlichen GameDrive mit Steven gab es noch eine entspannende Rückenmassage von Nicole und vorher eine kurze Poolparty. Ein wirklich gelungender Start muss ich sagen.

Der Game Drive war für meine Freundinnen der erste GameDrive mit Ranger und ein echtes Highlight. Steven, dem seine Begeisterung für Land und Tiere deutlich anzumerken war, spürte für uns Löwen, Rhinos, Elefanten und unterschiedliche Antilopearten auf. Wir haben bei diesem Ausflug viel über die südafrikanischen Tiere und ihre Verhaltensweisen gelernt. Natürlich durfte im Anschluss der Sundowner nicht fehlen. Auch hier hatten wir die Gelegenheit Steven „Löcher in den Bauch“ zu fragen und seinen interessanten Geschichten zu lauschen.

Da es uns am Abend gut gefallen hat, entschlossen wir uns, auch am nächsten Morgen Steven zu begleiten. Im Nachhinein ein wahres Glück. Noch etwas verschlafen, nach einen Kaffee und Keksen, brachen wir mit Steven um 5:00 Uhr morgens auf. Plötzlich veränderte sich die Stimmung. Die Affen waren sehr unruhig und die Vögel gaben ganz bestimmte Laute von sich. Er meinte zu uns, dass sich in dem Gebüsch wahrscheinlich ein Leopard versteckt hielt.

Wer schon einmal im südlichen Afrika war, weiß wie schwierig es ist, ein Leopard zu entdecken. Ich traute meinen Augen kaum, als wenige Meter vor uns ein Leopard auftauchte, der auf einem Erdloch geduldig auf ein Walzenschwein wartete. Das war ja wie ein Sechser im Lotto! Nicht nur Steven hatte ein glücklichste Grinsen im Gesicht, sondern auch wir. Nicole, die uns nach dem Drive in Empfang nahm und uns mit ihrem Team ein sensationelles Frühstück servierte, teilte unsere Begeisterung.


Die besondere Art der Menschen, die liebevoll eingerichteten Zimmer,  ein cooles Pool, ein Frühstück welches keinen Wunsch offen lässt, das Abendessen in der Boma und die intensiven Gespräche mit Nicole und Steven an der gemütlichen Bar, machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Abenteuer für uns.

Mir wurde erzählt, dass es auf dem Grundstück der Lodge ein Haus gibt, welches vermietet wird. Als wir da waren, war das Haus leider schon vermietet. Was würde ich dafür geben, über eine längere Zeit in diesem Haus zu wohnen, in mitten der Wildnis und der Tiere. Träumen darf ich ja, schließlich heißt ToroYaka- ein Traum!

Info’s zur Toro Yaka Bushlodge und zum Balule Nationalpark findet ihr hier, unter den hinterlegten Links.

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