Keep calm and go diving

Fabian erzählt wie er dieses Jahr mit dreizehn Jahren den „Openwater“ Tauchschein macht.

Nach einer abenteuerlichen Kanuwoche auf dem Sambesi in Simbabwe ging es nach Sodwana Bay zum Tauchen. Den Flug dorthin habe ich allerdings nicht so gut überstanden wie die Kanufahrt. Würg! Vom Flughafen ging es dann Richtung Mseni Lodge, wo wir die nächsten Tage verbringen wollten. Die Mseni Lodge besteht aus einfachen Hütten, die nur ein paar Minuten vom Strand entfernt sind. Außerdem gibt es eine Bar, in der wir auch mal Essen waren. Dort musste man sich nur vor den Affen in Acht nehmen.
Ich hatte zuhause schon meine theoretisch Prüfung für den Open Water Diver abgelegt. Jetzt stand noch die praktische Umsetzung an! Am ersten Abends zogen wir los zur Coral Divers Tauchschule, die 10 Minuten entfernt lag. Dort lernte  ich meinen Instructor Jared kennen. Morgens ging es um 7 Uhr los. Equipment ausleihen, anlegen und ab ins Pool. Wir führten viele Notfall-Übungen durch, um immer für alles gewappnet zu sein. Der Tag ging immer von 7-17 Uhr. Zwischendurch gab es ausreichend Pausen. Mein Bruder hatte vor zwei Jahren im nahegelegenen Rocktail Beach Camp auch seinen ersten Tauchgang absolviert.

Auf ins Meer zu den Haien

Nach drei erfolgreichen Pool Tauchgängen ging es ab ins Meer. Am ersten Tag fuhren wir mit einem Boot über riesige Wellen zum Two-Mile Reef. Dieses wird so genannt, weil es 2 Meilen von der Tauchbasis am Strand entfernt ist. Dann ging es direkt mal 11 Meter in die Tiefe. Nach einiger Zeit gab mein Divemaster mir ein “ Achtung Hai “ Zeichen. Wir schwammen zu einer Höhle, in die er hineinleuchtete. In dieser befanden sich drei Riffhaie mit Babys. Das war ein besonderes Erlebnis, da es mein erster echter Tauchgang war und dann gleich drei Haie.
Bei meinem zweiten Tauchgang schwammen wir wieder an die gleiche Stelle, um die Haie noch einmal beobachten zu können. Wir hatten tatsächlich Erfolg! Vor der Höhle begrüßte uns ein fast zwei Meter großer Hai mit seinem Baby. In den nächsten Tagen folgten immer zwei Tauchgänge pro Tag, an denen ich viele bunte Fische und auch mal eine Schildkröte sah.
Fazit: meinen Tauchschein in Sodwana Bay zu machen war cool. Super Wetter, reichlich Fische und Korallen. Jared war ein sehr guter Ausbilder. Ich würde jedem Empfehlen vorher in Deutschland den theoretischen Teil zu absolvieren. Jetzt freue mich auf weitere Tauchgänge mit meinem Vater und Bruder!

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