Entspannt und ohne Reisekrankheiten durch den Urlaub

Ein kostenfreier Reiseguide mit Gesundheitstipps für eure Sicherheit auf Reisen

Eine Urlaubsreise nach Namibia oder Sambia verspricht großartige Abenteuer. Einzigartige Sonnenuntergänge und eine vielfältige Tierwelt erwarten den Besucher. Nicht zu unterschätzen sind jedoch die Risiken von verschiedenen Reisekrankheiten, von denen viele Deutsche noch nicht einmal gehört haben. Einige dieser Krankheiten können häufiger als vermutet auftreten und eine ernsthafte Gefahr darstellen. Es kommt daher auf eine gute Vorbereitung der Reise und auf den Impfschutz an. Damit Deine Freude auf der Reise nach Namibia nicht getrübt wird, solltest Du dich über mögliche Reisekrankheiten informieren und die Krankheiten mit den entsprechenden Maßnahmen vermeiden. Der Travel Guide „Für Ihre Sicherheit beim Reisen – Empfehlungen für Reisen in Länder mit besonderen gesundheitlichen Risiken“ beschreibt Reisekrankheiten, die häufig unterschätzt werden. In Namibia können beispielweise Malaria, Zika oder Bilharziose auftreten.

Krankheitsbilder, die vermeidbar sind

Bevor Deine Reise nach Südafrika losgeht, solltest Du dich erstmal über mögliche Risikofaktoren informieren. Alles beginnt mit dem Sicherheitscheck beim Arzt. Um bereits im Vorfeld verschiedene Risikofaktoren auszuschließen, die Dich auf der Reise in große Schwierigkeiten bringen können, solltest Du Deine Blutwerte überprüfen lassen. Zusätzlich kommt es darauf an, den vorhandenen Impfschutz zu überprüfen und wichtige Impfungen, die fehlen, noch rechtzeitig vor der Reise nachzuholen.
Eventuelle Vorerkrankungen darfst Du dem Arzt nicht verschweigen. Dein Arzt wird Dich beraten, ob derartige Erkrankungen bei Deiner Reise nach Südafrika ein gesundheitliches Risiko explizit für Dich darstellen können.
Außerdem ist eine Reise nach Namibia mit einem Langstreckenflug verbunden. Am besten besorgst Du Dir vor dem Flug die Thrombosestrümpfe, um Wassereinlagerungen in den Beinen zu vermeiden, die bei langen Strecken auftreten können.

Das Risiko von Kontaktinfektionen

In Namibia leben verschiedene Tiere, darunter auch Insekten und Skorpionen, die in Europa völlig unbekannt sind. Mücken stellen eine besondere Gefahr dar, da nur ein einziger Stich eine schwerwiegende Krankheit übertragen kann. Ein Beispiel dafür ist Malaria. Auch Bisse verschiedener Tiere können gefährlich sein, da sie zu Hautinfektionen oder Tollwut führen können. Ein hohes Gefahrenpotential kann auch der Kontakt mit Einheimischen bringen. Besondere Vorsicht ist bei sexuellen Begegnungen geboten.
Einheimische Nahrung ist nicht immer gut verträglich. Sie kann schlimmstenfalls Magen-Darm-Erkrankungen mit Fieber auslösen. Auf keinen Fall solltest Du Leitungswasser trinken, da es mit Keimen verunreinigt sein kann. Am besten trinkst Du nur abgepacktes Wasser. Bereits geöffnete Lebensmittel wie Wurst oder Käse, aber auch Früchte können zu Durchfällen und anderen Erkrankungen führen.

Ruhephasen für Deinen Körper

Wenn Du auf einer Fernreise bist und verschiedene Krankheitssymptome verspürst, die auf dem ersten Blick harmlos erscheinen mögen, beispielsweise Schwindel oder leichten Kopfschmerz, darfst Du sie niemals unterschätzen. Empfehlenswert ist es hier, eine Pause zu machen. Kopfschmerz kann ein Indiz für einen Sonnenstich sein. Schwindelgefühl kann ein Anzeichen von Kreislaufproblemen oder Erschöpfungserscheinungen sein.
Um eine scheinbar harmlose Krankheit nicht zu verschleppen, solltest Du einige Stunden oder möglicherweise Tage ausspannen, um danach die Reise wieder gesund fortsetzen zu können.
Wenn Du diese Tipps beherzigst, kann Deinem Abenteuer nichts mehr im Wege stehen.

Unser Gastbeitrag heute ist von Ekaterina aus der Redaktion von Neoavantgarde aus unserer Hauptstadt Berlin. Sie ist bei einer Recherche auf unseren Blog gestoßen – danke Google – um den Ratgeber zu veröffentlichen. Eigentlich sind ihre Lieblingsthemen bei NeoAvantgarde: Apps, Ausstellung und Fotografie. Aber heute gehts ums Gesundbleiben in Afrika. Mit einem Ratgeber für unsere Leser. Und ein Danke an Ekaterina.

2 Kommentare

  1. Hallo Ekaterina,
    Was verstehst Du unter „einheimischer Nahrung“? Bitte spezifizieren. Das traditionelle afrikanische Essen ist extrem gut, besonders das Fleisch. Auch Gemüse, Salat und Obst können bedenkenlos gegessen werden.
    Zu, Thema Wasser: ab Windhoek südwärts kann man das Wasser aus der Leitung trinken da es sich um super sauberes Brunnenwasser handelt. Ausnahme sind die Städte, da ist das Wasser gechlort.
    Malaria Gefahr besteht lediglich ab Etoscha nordwärts. Der Süden des Landes ist komplett Malarai frei. Eine Blutuntersuchung vor Antritt der Reise ist überflüssig.
    Auf der Seite des Auswärtigen Amtes sind alle relevanten Gesundheits – und Reisetipps vorhanden, also besser dort nachschauen anstatt Blogs ins Blaue zu verfassen. Bitte auch auf Unterschiede zwischen den Ländern achten. Sambia ist nicht gleich Namibia oder Südafrika
    Lieben Gruß von einer Namibia-Expertin

    1. Hallo Claudia,
      danke für Deinen Kommentar. Im Artikel gebe ich keine länderbezogene Tipps, sondern möchte vorallgemeinen Gefahren warnen, die in einer Afrikareise vorkommen können.

      Zum Thema Wasser schreibt auswärtiges Amt auch ausschließlich das „Wasser sicheren Ursprungs“ und „nie Leitungswasser“ vor: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314#content_5
      Meine persönliche Meinung ist, dass bei dem Thema „Gesundheit“ kaum etwas „überflüssig“ sein kann.

      Und wem reicht schon eine einzige Informationsquelle aus? Bei der seriösen Recherche und Reisevorbereitung will man nicht nur eine einseitige Meinung haben. Und ich glaube, dass Dr. med. Hinrich Sudeck eine sehr vertrauenswürdige und zuverlässige Quelle ist.

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