Minecraft vs. Wildnis – Als Kind in Afrika

Als Kind in der Wildnis, das ist ein Abenteuer.

Ich bin Fabian, 12 Jahre alt und schon oft in Afrika gewesen. Als Erstes freue ich mich auf die Kinofilme im Flieger, auf das Essen allerdings nicht. Das schmeckt meistens nicht! Als Zweites auf Jeep und Dachzelten mit denen wir in der Wildnis unterwegs sind. Dafür verzichte ich sehr gerne auf You Tube und Dner mit seinen neuen Minecraft Folgen. Für mich gibt es genug anderes zu tun. Mein Job ist zusammen mit Florian das Lagerfeuer anzuzünden. Dafür sammeln wir kleine Äste für ein großes Feuer.

Meine Mutter schreit dann passt auf die Schlangen auf! Als wenn ich das nicht wüsste. Außerdem haben wir erst dreimal eine Schlange gesehen. Ich würde wahnsinnig gerne mal eine grüne Mamba sehen. Das ist eine der giftigsten Schlangen im südlichen Afrika. Der möchte ich nur aus der sicheren Entfernung begegnen, soviel ist klar. Wenn das Lagerfeuer brennt geht es an das Kochen. Mein Job ist das Essen vor den Affen zu bewachen (diese klauen gerne die Lebensmittel und andere Dinge wie Autoschlüssel). Sobald sich einer dem Tisch nähert klatsche ich laut in die Hände und schreie „Tsch- weg!“Bis jetzt hat es immer geklappt. Manchmal sind die Affen so frech dass sie ins Auto klettern um Früchte zu klauen.

img_7094.jpgWährend des Tages unternehmen wir Safari Touren. Das heißt, wir fahren mit dem Jeep durch den Park und „spotten“ Tiere. Am liebsten sitze ich dabei auf der Mittelarmlehne zwischen meinen Eltern. Da wir langsam unterwegs sind, um kein Tier zu übersehen, muss ich mich auf diesem Platz nicht anschnallen. Das finde ich cool!

Viele denken, dass wir ständig über die Tiere stolpern, so ist es aber leider nicht. Die Tiere sind scheu und gut getarnt. Manchmal fahren wir lange durch die Gegend, dann ist es langweilig. Die Hoffnung stirbt zuletzt sagt meine Mutter gerne. Einmal haben wir einen Löwen entdeckt der eine Giraffe gerissen hatte. Leider war der Löwe etwas genervt von uns im Auto. Plötzlich sprang er auf und startete einen Scheinangriff. Die Scheiben gingen unendlich langsam nach oben. Bei uns war richtige Panik im Auto. Passiert ist nichts.

Am besten gefiel es mir in Botswana im Moremi Park.

Dort haben wir viele Tiere gesehen. Aus Spaß haben wir eine Liste geführt und alle Tiere gezählt. 13 Löwen, 2 Geparden, 1 Leopard, 56 Kafferbüffel, 26 Elefanten, 3 Krokodile, 29 Hippos und unzählbar viele Antilopen. Ich glaube es waren 1285 Stück. Das hat mich gefreut.


Am Abend am Feuer waren wir alle noch so gut drauf. Daher bemerkten wir nicht, wie eine Hyäne ihre Nase in unseren Müll steckte. Florian sagte, „hinter euch steht eine Hyäne“. Schnell die Leiter hoch dachte ich mir klopfenden Herzen. Im Dachzelten fühle ich mich sicher, hier kann die Hyäne mich nicht erreichen. Papa jagte sie mit lauten Geschrei weg. Später in der Nacht haben wir vom Zelt aus noch mit Taschenlampen geleuchtet und geschaut ob sie wiederkommt. Und was glaubt ihr? Durstig kam sie wieder und hat mit einem lauten Krach das Wasserrohr an den Waschbecken aufgebissen. So kommt man auch an Wasser. Den Müll haben wir sicher im Auto verstaut, den konnte sie nicht mehr klauen. In dieser Nacht war ich oft wach um zu lauschen ob die Hyäne ums Auto tappt.


Wenn ich einen Wunsch frei hätte, möchte ich in den Park zurück. So viele Tiere auf einen Fleck da kann noch nicht mal Minecraft mithalten.

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