Die 10 effektivsten Fototipps für Deine Safari

Die digitale Fotografie ermöglicht es jedem, schnell hochwertige Fotos zu erstellen. Aber was ist der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem besserem Foto? Die folgenden 10 Tipps werden Dir helfen, die Bilder für DeineFotosafaris grundlegend zu verbessern.

  1. Brennweiten

Bildschirmfoto 2016-06-23 um 12.07.21Die „klassische“ Brennweite der Fotojournalisten – das 28mm Weitwinkel. Das hat zwei Gründe: zum einen erreicht man damit eine relative hohe Tiefenschärfe, so dass auch Schnappschüsse gelingen, bei denen die Schärfe nicht hundertprozentig eingestellt war. Zum anderen zeigt ein Weitwinkel immer auch das Umfeld eines Motives: genau das ist es nämlich, was ein informatives, erzählerisches Bild ausmacht.

Die meisten Smartphone Bilder entsprechen in der Grundeinstellung ungefähr dem Weitwinkel.

2. Lichtführung

Eine ansprechende und praktische Beleuchtungslösung kann ein „offener Schatten“ bieten: an Sonnentagen werfen Bäume lange Schatten, die sich gut eignen, um darin ansprechende Tiere zu fotografieren, denn dieses Licht ist so diffus, dass es keine Schlagschatten wirft. In Kombination mit einem ruhigen Hintergrund (und einer großen Blende) kann so schnell ein wirkungsvolles Porträt mit professionell anmutender Lichtführung gelingen. Grundsätzlich gilt: Hartes Sonnenlicht vermeiden, leicht diffuses Licht ist für Tierfotografie immer die erste Wahl..Nicht gegen das Licht fotografieren, sondern immer mit dem Licht (Sonne im Rücken).

3. Tieraufnahmen

Bei Tieraufnahmen werden im Sommer die besten Ergebnisse früh morgens oder spät abends (kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang) erzielt. Im Frühling und Herbst eignet sich der Vor- und Nachmittag. Im Winter hat man gelegentlich sogar ganztägig gutes Licht.

Wichtig für  gelungene Tierfotos im Freien ist der Stand der Sonne. Im Sommer steht sie tagsüber hoch, heizt die Luft auf, das Licht wird schwammig und grell. Im Winter steht die Sonne auch mittags recht tief und bei klarem Wetter oder Schnee kann man auch um 12 Uhr die besten Tierfotos schießen.

4. Beobachten

Tiere in freier Wildbahn solltest Du etwas in Ruhe beobachten. Nutze die Stimmungen und interessante Momente. Tiere lassen sich nicht wie ein Fotomodell in einer bestimmten Umgebung und Haltung postieren, sie verhalten sich entsprechend ihrer Lebensweise.

5. Gruppenfotos

Erzeuge Spannung. Wenn die Tier in einer Gruppe zusammenstehen, so achte dass eine gewisse Spannung im Bild entsteht. Wenn sich ihre Tiere teilweise leicht verdecken und auch ihre Haltungen unterschiedlich sind, wirkt das Gruppenbild frischer und spontaner.

6. Fotoreportage

Versuche Geschichten in Bildern zu erzählen: wenn Du geschickt verschiedene Einstellungsgrößen abwechselst, entsteht eine aufschlussreiche Collage, die viel vermitteln kann. Wechsel Dich beim Fotografieren zwischen diesen Einstellungen ab: die „Totale“ (das weitwinklige Übersichtsfoto), die „Halbtotale“ (beispielsweise 2 Tiere) und die „Nahe“ (ein aufschlussreiches Detailfoto).

7. Hintergrund

Achte speziell bei Deinen „Porträts“ auf die Wahl des Hintergrundes. Ein ruhiger Hintergrund ohne störende Bildelemente (z.B. ein Ast, der dem Tier aus dem Ohr „wächst“) sorgt für die Konzentration des Betrachters auf das Gesicht und nicht auf das Umfeld.

8. Porträt

Begebe Dich auf Augenhöhe mit den Tieren, auch wenn Du eine kleine Manguste ablichten möchten. Der ideale Standpunkt bei Vögeln ist sogar leicht von unten zu fotografieren. Tierportraits wirken ansprechender, wenn man einen tieferen Standpunkt einnimmt. Aufnahmen, die von oben auf den Löwen oder die Zebras gemacht werden, sind nie vorteilhaft und sehen ungekonnt aus.

9. Bildkomposition

Gestalte Deine Fotos nach Regeln des „goldenen Schnittes“: stark vereinfacht, bedeutet das, dass Bilder, die im Seitenverhältnis von 1/3 zu 2/3 dynamischer und interessanter wirken, als Fotos mit einer zentralen Bildkomposition.

10. Nähe

Gehe näher ‚ran‘. Das ist bei Tieraufnahmen in der Wildbahn leichter gesagt als getan, aber die meisten Fotos wirken stärker, wenn Du Dich bei der Bildkomposition auf das Wesentliche konzentrierst. Überlege, was Du mit Deinem Bild erzählen willst und lasse Überflüssiges einfach weg.

2 Kommentare

  1. Ein Punkt fehlt noch… Einen Reisepartner der einem die Ruhe gönnt alles perfekt an der Kamera einzustellen und nicht schreit: Mach schnell sonst ist der Löwe weg!!!
    Kommt das jemand bekannt vor 😉

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