Welches „Rehlein“ hätten Sie denn gerne?


Die aller meisten Afrika Besucher kommen, um einmal die legendären Big Five in freier Wildbahn zu erleben: Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn. Dabei entgeht Ihnen manchmal, wieviele unterschiedliche Antilopen im südlichen Afrika beheimatet sind.

Das ging uns am Anfang auch so. Gut dass wir immer wieder kommen und daher die Ruhe haben uns auch den wunderschönen Antilopen zu widmen. Selbst den Kindern geht es mittlerweile so. Mit dem Fernglas am offenen Autofenster wird gespottet und versucht auf die Ferne zu erraten welche Art es ist.

Im südlichen Afrika finden wir viele dieser Pflanzenfresser. Manchmal als Einzelgänger, manchmal in Gruppen. Die Kirk-Kirk Antilope mit 40cm Schulterhöhe in Nordnamibia oder das Streifengnu mit 1,50 m Schulterhöhe. Doch welche Antilope ist es, die grade vor ins ins Dickicht flieht, unter den Bäumen der Sonne entflieht oder welche Gruppe ist es die aufmerksam am Wasserloch um sich schaut? Gar nicht so einfach.


Bei den Antilopen sind die Hörner bei allen Arten unterschiedlich und dienen bei ausgewachsenen Tieren zur Identifizierung. Sofern vorhanden, haben die Hörner bei den weiblichen Tieren die gleiche Form wie die der männlichen, aber sie sind meistens schmaler und kürzer. Bei den meisten Arten sind die männlichen Tiere größer. 


Was hilft ist ein gutes Buch und Übung. Wir haben das Buch Fauna und Flora von Vincent Carruthers für uns eindeckt. Nichts ist schöner für die Kinder und uns zu rätseln welche Antilopenart vor uns auftaucht und diese im Buch mit Datum und Standdort zu markieren. Manchmal ist es auch so, dass wir laut ausrufen: Rappenantilope, Eland, Pferdeantilope oder Wasserbock. Unsere Freunde schauen uns dann oft etwas befremdlich von der Seite an. Ja, so ist es wenn man den Afrika Virus hat. Ich muss zu meiner Schande gestehen, wir kennen uns im südlichen Afrika mit den Tier Arten besser aus wie Zuhause. Vielleicht ein neues Projekt? 

P.S.: Das Wort „Antilope“ (über lat. antalopus von gr. ἀνθόλοψ ) wird erst seit der frühen Neuzeit in seinem heutigen Sinne gebraucht, in antiken und mittelalterlichen Bestiarien bezeichnete es ein wildes Fabelwesen, das an den Ufern des Euphrat lebt. Es sei so flink, dass kein Jäger es stellen kann, seine Hörner seien scharf wie Sägen und das Tier in der Lage, damit Bäume zu fällen. Jedoch verfängt es sich manchmal mit den Hörnern im Gestrüpp, nur dann kann es erlegt werden (Quelle Wikipedia)

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