Die neue TV-Serie – Mord und Totschlag am Tafelberg

IMG_9547Afrika ist präsent. Südafrika präsenter. Und ganz vorneweg natürlich Kapstadt. In Zukunft auch im Fernsehen. Die erste Staffel des deutschen Krimi-Thrillers“ Cape Town“ läuft im Juli auf deutschen Bildschirmen an und natürlich verbindet sie die Höhen der Stadtskyline mit den Tiefen der kriminellen Unterwelt der City am Fuße Afrikas. Wir haben uns gestern Episode 1 und 2 im Rahmen des Filmfestes München angeschaut, mit Starschauspieler Boris Kodjoe geplaudert und einen Einblick hinter die Kulissen des 6 Millionen teuren Staffelspektakels bekommen.

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Doch zuerst zur Story. „Cape Town“ dreht sich um zwei ungleiche Polizisten, die eine grausame Mordserie in Kapstadt erleben und aufklären müssen. Bei den beiden Hauptdarstellern dreht es sich um Mat Joubert (Trond Espen Seim), dem es seit dem Tod seiner Frau sehr schlecht geht. Er findet keinen Schlaf, raucht und trinkt zuviel, hat sich zurückgezogen – kurz, er lässt sich gehen. Weil er aber ein Held der Polizei in Kapstadt war und der neue Boss ihm noch eine Chance geben möchte, bekommt er Sanctus Snook (Boris Kodjoe) als neuen Partner zugewiesen.  Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, müssen sie schnell lernen, an einem Strang zu ziehen, als die Leiche eines Models ermordet aufgefunden wird. Dazu kommt ein weiterer Mord in der Kapstädter Geschäftswelt. Das Opfer trägt eine Albert-Einstein-Maske und als ein drittes Opfer mit einer weiteren Maske aufgefunden wird ist klar, dass ein Serienkiller die Straßen Kapstadt unsicher macht. Mehr wollen wir nicht verraten, sonst besteht Spoilergefahr. In weiteren Rollen sind zu sehen Axel MilbergMarcin DorocinskiArnold VoslooIsolda DychaukNandi Horak und Jody Abrahams.

 

IMG_9551Man sieht es ist eine internationale Produktion, die 13th Street in Deutschland auf Sky zuerst austrahlt. 200 Personen, 3 verschiedene Locations in Kapstadt pro Tag und insgesamt 56 Drehtage sowie 6 Millionen Euro Produktionskosten stehen für die ersten sechs Folgen zu Buche. Das kann sich sehen lassen, kostet eine Tatortfolge in Deutschland bereits 1,3 Millionen. Die Story basiert auf einer Romanvorlage von Deon Meyer, dem erfolgreichsten Krimiautor in Südafrika. Unser Kurzfazit: Wir fühlten uns gut unterhalten. Die Episoden sind kurzweilig und machen Lust auf mehr. Einziger Wehrmutstropfen: Die schnellen Schnitte sind gewöhnungsbedürftig. Kapstadt und die einzelnen Charaktere können nur sehr langsam Tiefe gewinnen. Aber mehr wollen wir nicht verraten und natürlich ist die Serie für Krimi- und Kapstadtliebhaber ein Muss.

 

 

3 Kommentare

  1. Ich freu mich, dass Leon Meyers Buecher verfilmt werden. Wer sich in Kapstadt auskennt, wird in den Buechern schon sehr gut unterhalten. Fuer alle anderen die dem Suedafrika-Virus schon oder noch nicht verfallen sind, sicher eine unterhaltsame und tolle Serie. Ich freue mich, die ersten Episoden im Fernsehen verfolgen zu koennen. Viel Spass.

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