Studieren in Südafrika

Mein Auslandssemester an der Durban University of Technology

Mein Name ist Jakob, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Köln. Im Rahmen meines dualen Studiums hatte ich die Möglichkeit zum Studieren in Südafrika, speziell ein Auslandssemester in Durban zu machen. Dabei ging es an die Durban University of Technology (DUT).

Ich schreibe diesen Gastbeitrag, da Elke vom wildes-afrika.de, die mich in vielen Bereichen des Studiums unterstützt hat und im Austausch über Afrika auf die Idee gebracht hat, meine Erfahrungen für die Nachwelt festzuhalten.

Ich hatte eine wundervolle und gleichzeitig erfahrungsreiche Zeit, die ich im Folgenden gerne mit euch  teilen möchte.

Der erster Eindruck

Angekommen in Durban betrachtete ich alles zunächst mit einem etwas mulmigen Gefühl. Von vielen
Seiten hatte ich erfahren wie gefährlich es ja sei in Südafrika und insbesondere in Durban. Das erste Mal einkaufen, das erste Mal zum Strand gehen, der erste Tag an der Uni, dass alles machte ich sehr
vorsichtig und aufmerksam. Doch nach nur wenigen Tagen hatte ich ein Gefühl für die Stadt. Ich wusste
jetzt wo und wie man sich am besten bewegen konnte und so konnte ich diese großartige Stadt in vollen Zügen genießen.

Das Leben in Durban

Durban hat verglichen mit Städten wie Kapstadt weniger Sehenswürdigkeiten, doch zum Leben habe ich die Stadt sehr zu schätzen gelernt. Man stellt von Beginn an fest, dass das warme Klima und die Lage am Meer die Stadt prägen. Alles geht ein bisschen langsamer und entspannter zu als bei uns in Deutschland und Flipflops sind eher die Regel als die Ausnahme. Die Leute sind sehr freundlich und offen, ich habe mich schnell wohl gefühlt.

Die Strandlage machte ich mir zur Nutzen und lernte neben der Uni surfen und machte einen
Tauchschein. Zudem hat Durban nette Kaffees und Bars zu bieten, in denen ich einen Teil meiner Freizeit mit anderen internationalen und südafrikanischen Studenten verbringen konnte.


Südafrika entdecken

Neben zahlreichen kleineren Ausflügen hatte ich nach meinen Klausuren auch noch genug Zeit auch
weiter entfernte Orte des Landes zu erkunden. Sehen durfte ich die Drakensberge, Sodwana Bay, den
Hluhluwe-iMofolzi & den Krüger National Park, Kapstadt die Garden Route, Johannesburg, die
Panorama Route und das kleine Nachbarland Swasiland.

Überall wo ich war, konnte ich wertvolle neue Eindrücke gewinnen und bin sehr dankbar für die Möglichkeit, dass ich all das sehen und erleben konnte. Das Land ist nicht nur flächenmäßig riesig, sondern auch sehr facettenreich und hat in unterschiedlichster Hinsicht viel zu bieten. Rückblickend war es eine außergewöhnliche Erfahrung die ich jeder Zeit wiederholen würde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es mich wieder nach Südafrika zieht!

Anmerkung der wildes-afrika.de Redaktion

Hier noch ein Gastbeitrag von Joliene, die 2016 ein Auslandssemester an der DUT verbracht hat und hier darüber berichtet. Hier ein Hoteltipp für euren nächsten Urlaub. Hier gibt es die leckersten „Bunny Chows“ in Durban. Und wer am Wochenende Auge in Auge mit dem Hai tauchen will, fährt in die Sodwana Bay.

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